Die Fatimakapelle

Die Fatimakapelle in ReichentalDie Fatimakapelle in Reichental
Die Fatimakapelle in Reichental

Als in den Jahren 1939 bis 1945 die Nachrichten der Gefallenen in den Familien und in unserer Gemeinde immer wieder tiefe Wunden riss, war auch nach Ende des Krieges nicht sicher und bekannt,  wer zurückkehren wird,  wer die Gefangenschaft überleben wird ,  ob  und  wann es ein Wiedersehen gibt.

Die Heimkehrer aus der Gefangenschaft - die Letzten trafen erst fünf Jahre nach Kriegsende ein -hatten sich ein Ziel gesetzt:

 



Danken und Beten

 

für das Wiedersehen, beten für die Gefallen und Vermissten  und auch danken, dass unser Ort verschont wurde.

Miteinander neu auf zu bauen  -  neu zu beginnen  -  gemeinsam auf zu brechen war die große Herausforderung.

Nach der täglichen Arbeit als Holzhauer in unserem Wald oder als Arbeiter in den umliegenden Fabriken  führte der Weg am Abend auf Acker und Wiesen um die Nahrung für Mensch und Tier zu besorgen.
Die Zeit war hart, gezeichnet von Leid, Armut aber auch von Hoffnung geprägt von einem tiefem Glauben an Jesus Christus und der Liebe zur Mutter Gottes.

Inspiriert von diesem Gottvertrauen, haben im Jahre 1954 Männer aus unserem Ort die Kraft geschöpft diese Fatima Kapelle, auch  -   Heimkehrer Kapelle  -  genannt, zu erstellen.

Gottesdienste,  Marienandachten, und  Lichterprozessionen führen immer wieder viele Gläubige an diesen besinnlichen Ort im Gern. Auch Wanderer und Spaziergänger halten oft im Gebet zur Muttergottes inne.

Fleißige Hände sorgen dafür, dass die Fatima Kapelle mit schöner Blumenpracht immer wieder aufs Neue Christen, Urlauber und Wanderer erfreut und  zum Verweilen einlädt.

 

 

Wegbeschreibung:











Weg 1: am Ortseingang, Parkplatz gegenüber beim Ölberg steil hoch,

der Weg mündet nach ca. 15o m in den Panorama Weg und führt weiter hoch

bis zur Kapelle.







Weg 2: im Ort, direkt beim Gasthaus Auerhahn, führt der Weg schwach steigend zur 

Fatima Kapelle. (Richtung Dachstein/Rockert)